Zum Euro-Cup am 13.06. hatten sich nur 5 Teams angemeldet, wovon eins leider nicht erschien, somit waren diesmal nur vier Teams am Start. Mit Black Flag, den Kolbenquälern und uns waren allerdings drei Teams dabei, die beim EURO-Cup regelmäßig aufs Treppchen fahren, somit war auch bei diesem mickrigen Starterfeld Spannung vorprogrammiert.
Im Qualifying fiel uns erst mal wieder das Gesicht runter, als ich gemerkt habe, daß Black Flag und die Kolbenquäler locker eine halbe Sekunde schneller fuhren als wir. Daran konnte auch Markus im zweiten Teil des Qualifyings nichts ändern. Mehr als Platz 3 sprang nicht raus. Im Rennen allerdings schien sich das Kart jedoch einigermaßen aufzurappeln und Markus gelang es, den Abstand zu den zweitplatzierten Kolbenquälern bis zum Fahrerwechsel auf nicht mehr als 6 Sekunden anwachsen zu lassen. Nachdem ich mich dann ins Kart bequemte, konnte ich auf die Kolbenquäler teilweise 0,5 Sekunden pro Runde aufholen, wobei mich deren zweiter Fahrer schließlich kampflos passieren ließ und wir womit auf Platz 2 lagen. Den gaben wir auch nicht mehr ab. Black Flag fuhr derweil einem ungefährdeten Sieg entgegen. Kolbenquäler auf Rang 3, Max & Moritz auf Platz 4.
Im zweiten Qualifying konnte Markus im zweiten Teil die Pole Position erkämpfen. Diesmal hatten wir auch ein Kart, welches uns anständig getaugt hat. Es entwickelte sich anschließend trotz der nur vier Teams ein richtig spannendes Rennen. Markus fuhr vom Start weg auf Rang 1, gefolgt von Black Flag, der sich nicht abschütteln ließ und im Lauf des Rennens immer schneller wurde. Nach einem gescheiterten Überholversuch, den Markus noch bravourös abwehren konnte, wurde er schließlich fünf Minuten vorm Fahrerwechsel doch noch überholt. So war es dann meine Aufgabe, nach dem Fahrerwechsel zu versuchen, den ersten Platz wieder zurückzuholen. Mit dem Kart kam ich richtig gut zurecht und ich schaffte es auch nach ca. 10 Minuten wieder an Black Flag heranzufahren und wollte gleich die erste Gelegenheit nutzen, ihn zu überrumpeln. Bei einer Überrundung stach ich in der Spitzkehre innen rein, wähnte mich schon vorbei, aber der Gegner hat sich nicht lumpen lassen, und hat gleich in der darauffolgenden Rechtskurve gekontert. Ab diesem Zeitpunkt übte ich ständig Druck auf Black Flag aus, was schließlich den Rennleiter dazu veranlaßte, auch ein bischen mitzuspielen. Es zeigte nämlich dem Führenden die Blaue Flagge, wodurch ich den ersten Platz geschenkt bekam. Das konnte ich natürlich nicht annehmen. Wir von Garscha Racing sind ja schließlich keine Rehstreichler. Uns ist es lieber, einen Zweikampf Mann gegen Mann auf der Strecke auszutragen, abgesehen davon, daß man dem Führenden keine Blaue Flagge unter die Nase hält ;-) Also hab ich Black Flag wieder vorbeigelassen und wir konnten unseren Zweikampf fortsetzen. Black Flag verteidigte sich mit allem was er hatte, fuhr in den letzten beiden Rennrunden brutale Kampflinie, aber in der letzten Runde in der letzten Rechtskurve war es soweit: ich an seiner Stoßstange, er voll in die Eisen, ich voll aufs Gas, ich schob ihn raus, wir fuhren nebeneinander durch die Kurve, ich innen, er außen, und das wars dann. Mit einer Kartlänge Vorsprung konnte ich den Laufsieg noch holen. Max & Moritz diesmal auf drei, die Kolbenquäler auf vier.
Da Black Flag und wir je einmal Erster und Zweiter waren und die gleiche Anzahl von Runden absolvierten, mußten mal wieder die schnellsten Rennrunden aus beiden Läufen entscheiden. Und hier hatte diesmal Black Flag die Nase um 3/100 Sekunden vorn. Somit waren wir Gesamt-2.
Micha
Platz: Team: Punkte:
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1. |
Black Flag |
19 |
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2. |
Garscha Racing |
19 |
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3. |
Kolbenquäler |
15 |
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4. |
Max & Moritz |
15 |