Acht Teams haben sich zum 333er am 07.07.2006 in
Landsberg eingefunden. Beflügelt vom 3. Platz beim 222er an gleicher Stelle vor
vier Monaten wollten wir unbedingt wieder aufs Treppchen fahren. Als
Verstärkung haben wir Marco Dietrich, der beim EURO-Cup
in Weihenzell für die Kolbenquäler fährt,
mitgenommen. Wie sich herausstellen sollte war das gar nicht mal so verkehrt.
Bereits im halbstündigen Qualifying
konnte Marco zeigen, daß er einen schweren Gasfuß mit sich rumschleppt. War er
doch um 1,5 Zehntel schneller als ich. Hätten wir das vorher gewußt, wäre Marco
im Qualy als letzter und nicht als zweiter gefahren,
dann wäre vielleicht mehr als der vierte Startplatz herausgesprungen.
Ausbaufähig, wie wir fanden.
Im Rennen dann hatte ich mal wieder die Ehre, mich
ins Startgetümmel zu stürzen, was mir auch ganz gut gelang. Ich konnte gleich
nach ein paar Runden Platz 3 erobern. Über diesen konnte ich mich allerdings
nicht allzu lange freuen, da ich 10 Minuten später im Dreikampf mit den beiden
Kollegen hinter mir den kürzeren zog und auf Platz 5 zurückfiel. Allerdings
konnte ich den Anschluß an die Vorderleute immer halten, so daß Platz 2 – 5
immer dicht beieinander hintereinander herfuhren. Die Red Devils
fuhren dagegen einsam vorneweg und wären nur durch einen technischen Defekt zu
stoppen gewesen. Da im Rennen drei Kart- und 5 Fahrerwechsel vorzunehmen waren
und die ständigen Positionskämpfe um Platz zwei viel Zeit kosteten, hat sich
der Markus an der Bande mal wieder was einfallen lassen: er holte mich 10
Runden früher als eigentlich geplant zum Fahrerwechsel auf Marco an die Box,
wobei wir für die Runde mit Ein- und Ausfahrt sehr gute 46 Sekunden benötigten.
Marco konnte dann frei fahrend eine schnelle Runde nach der anderen in den
Asphalt zaubern. Als ein paar Minuten später die anderen Teams zum Wechsel
kamen und dabei auch noch ein bißchen Hektik ausbrach, dauerte das bis zu 10 Sekunden
länger und wir wurden dadurch von Platz 5 auf Platz 2 vorgespült. Gute
Strategie möchte ich mal behaupten. Ohne Druck und teilweise 0,4 Sekunden pro
Runde schneller als die Verfolger baute Marco unseren Vorsprung bis auf eine
Runde aus. Die Kartwechsel brachten uns auch nicht aus der Fassung, es war kein
wirklich schlechtes Kart dabei. Markus konnte dann
ganz entspannt seine Runden drehen und unseren Vorsprung verwalten. Wir
konzentrierten uns anschließend darauf, bei den Fahrerwechseln keine Fehler zu
machen, was uns auch gelang. Danach wechselten wir uns in der gleichen
Reihenfolge halbstündlich ab und konnten unseren Vorsprung auf Platz 3 immer
konstant halten ehe nach ca. drei Stunden die Zielflagge fiel. Beim 222er waren
die Speed Rangers noch knapp vor uns gelegen, diesmal konnten wir den
Spieß umdrehen. Wir freuen uns auf das nächste Zusammentreffen in Landsberg.
Marco hat am Ende noch die schnellste Teamrunde mit
32,57s gedreht, 3 Hundertstel schneller als ich und noch ein bißchen mehr als
der Markus, das lange Elend. Naja, wir können´s verschmerzen, wir zählen ja schon zu den alten
Säcken...
...aber nicht zu den Saunaaufgußflüchtern
;-)
Micha
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Ergebnis 333 Runden-Rennen am 07.07.2006 in Landsberg |
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Platz: |
Team: |
Best Lap: |
|
1. |
Red Devils |
32,28 |
|
2. |
Garscha Racing |
32,57 |
|
3. |
Speed Rangers |
32,59 |
|
4. |
Kartquäler |
32,41 |
|
5. |
BMW Freunde Illertal |
32,57 |
|
6. |
Little Devils |
32,49 |
|
7. |
Böhse Onkelz |
33,92 |
|
8. |
Loosers |
33,22 |